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Syrien: «Neue Seite in der Geschichte des Kolonialismus»

Die Regierung in Damaskus reagiert verbal auf die verschärften Sanktionen des Westens. Die Rhetorik lässt kein Umdenken vermuten.

Gespaltene Bevölkerung: Regime-Anhänger protestieren gegen den US-Botschafter Robert Ford. Syrische Sicherheitskräfte sichern ab. (8. Juli 2011)
Gespaltene Bevölkerung: Regime-Anhänger protestieren gegen den US-Botschafter Robert Ford. Syrische Sicherheitskräfte sichern ab. (8. Juli 2011)
Reuters
Demonstration nach dem Freitagsgebet in Damaskus. (8. Juli 2009)
Demonstration nach dem Freitagsgebet in Damaskus. (8. Juli 2009)
Reuters
Ein Amateurvideo zeigt, wie Panzer der Regierung in die Stadt Daraa einfahren.(25. April 2011)
Ein Amateurvideo zeigt, wie Panzer der Regierung in die Stadt Daraa einfahren.(25. April 2011)
Reuters
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Syrien hat die von der EU beschlossenen Sanktionen gegen Staatschef Baschar al-Assad als «Fehler» bezeichnet. «Die Europäer haben ihrer Geschichte des Kolonialismus in dieser Region eine neue schwarze Seite hinzugefügt», sagte Aussenminister Walid Muallem am Montagabend im syrischen Staatsfernsehen.

Die EU stifte zu Gewalt an und hindere die Regierung in Damaskus an der Umsetzung von Reformen, die die Lebensqualität der Bürger verbessern, ergänzte er. Muallem kritisierte auch die USA. «In jeder Region, in der sie militärisch einschreiten, zerstören sie Infrastruktur und ihre Unternehmen kommen anschliessend zurück, um sie wieder aufzubauen und aus den Ölressourcen Vorteil zu ziehen.»

Syrien geht seit Wochen gewaltsam gegen Demonstranten vor und ignoriert die Forderungen der internationalen Gemeinschaft, die Proteste nicht länger brutal zu unterdrücken. Die EU-Aussenminister beschlossen deshalb am Montag schärfere Sanktionen gegen die Führung in Damaskus, zu denen auch ein Einreiseverbot und Kontensperrungen gegen Assad gehören.

SDA/ami

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