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Streubomben, Angriffe auf Spitäler und Hunderte zivile Opfer

Amnesty International kritisiert Russlands Kriegsführung in Syrien. Es gebe Hinweise auf Kriegsverbrechen.

Zerstörte Wohngebiete nach Bombardements der Russen: Ein alter Mann zwischen Ruinen in der Stadt Idlib. (21. Dezember 2015)
Zerstörte Wohngebiete nach Bombardements der Russen: Ein alter Mann zwischen Ruinen in der Stadt Idlib. (21. Dezember 2015)
Reuters

Russland leugne schamlos die zivilen Opfer seiner Luftangriffe in Syrien, schreibt Amnesty International und präsentiert einen Report, in dem Verletzungen des Kriegsvölkerrechts dokumentiert werden. Die Menschenrechtler von Amnesty werfen Russland Angriffe auf Wohngebiete, Märkte und medizinische Einrichtungen in Syrien vor. Dabei sollen Hunderte Zivilisten getötet und noch mehr verletzt worden sein. Russland greife nicht nur «terroristische Ziele» an, wie es immer wieder betont. «Einige der russischen Luftangriffe galten ganz direkt Zivilpersonen oder zivilen Objekten», sagt Philip Luther, zuständig für den Nahen Osten bei Amnesty International. «Solche Angriffe sind potenziell Kriegsverbrechen.» Luther fordert eine unabhängige Untersuchung.

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