Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen
Werbung
Weiter nach der Werbung

«Solche grotesken Urteile passen zurzeit in die Landschaft Ägyptens»

Demonstrieren in Kairo gegen die Todesurteile: Angehörige von verurteilten Muslimbrüdern. (24. März 2014)
«Die Verfahren gegen Muslimbrüder gelten als Schauprozesse», sagt Alexandra Karle von Amnesty International: Ein Polizist steht Wache vor der Polizeiakademie am Rande Kairos, wo ein Prozess gegen den abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi stattfand. (8. Januar 2014)
Die Polizei greift jeweils hart durch: Immer wieder gibt es Tote und Verletzte. (19. März 2014)
1 / 6

529 Mursi-Anhänger wurden zum Tode verurteilt. Wie ist diese grosse Zahl an Todesurteilen zu werten?

Weiter nach der Werbung

Was ist geschehen?

Wie gross ist die Gefahr, dass die Todesurteile auch vollstreckt werden?

Schon morgen stehen wieder mehr als 600 Angeklagte wegen ähnlicher Vorwürfe vor Gericht. Droht auch ihnen die Todesstrafe?

Wenn sich der Richter tatsächlich so verhalten hat, dann ist das doch absurd. Das Urteil müsste nur schon wegen Formfehler kassiert werden.

Sondern?

Die Urteile sind also nicht politisch gewollt, um vor den Präsidentschaftswahlen die Muslimbrüder noch einmal niederzudrücken?

Wie stark sind die Muslimbrüder nach der monatelangen Repression denn noch?

Wen verfolgt die Regierung sonst noch?

Steigt die Zustimmung zu den Islamisten in diesem Klima?

Weshalb agiert die Regierung so nervös?