Zum Hauptinhalt springen

So lange hielt noch keine Waffenruhe

Die seit gestern geltende Waffenruhe im Gazastreifen hält. IKRK-Präsident Maurer zeigt sich nach einem Besuch vor Ort schockiert über die Zerstörung und das Leid.

Die Verwüstung ist gross: Gaza-Stadt am 6. August 2014.
Die Verwüstung ist gross: Gaza-Stadt am 6. August 2014.
AFP
Palästinenser begutachten eine aus der Luft bombardierte Moschee. (30. Juli 2014)
Palästinenser begutachten eine aus der Luft bombardierte Moschee. (30. Juli 2014)
AP Photo/Lefteris Pitarakis
Eine Palästinenserin läuft durch ein verwüstetes Quartier in Shejaiya. (20. Juli 2014)
Eine Palästinenserin läuft durch ein verwüstetes Quartier in Shejaiya. (20. Juli 2014)
Mahmud Hams, AFP
1 / 10

Im Gazastreifen verliessen nach der ersten ruhigen Nacht seit fast einem Monat viele Einwohner die UNO-Unterkünfte, um zu ihren stark zerstörten Wohnungen zurückzukehren und dort Habseligkeiten zu bergen. Durch die Strassen wehte Verwesungsgeruch, denn unter den Trümmern werden noch zahlreiche Tote vermutet.

In Kairo sollten unter ägyptischer Vermittlung die indirekten Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern über einen dauerhaften Waffenstillstand aufgenommen werden.

IKRK-Präsident Maurer schockiert

IKRK-Präsident Peter Maurer ist schockiert über die Lage im Gazastreifen. «Ich habe noch nie so massive Zerstörungen gesehen», teilte Maurer nach einem Besuch des von den Kriegshandlungen schwer getroffenen Gaza-Stadtteils Sajaija per Twitter mit.

«Ich habe ein tiefes Gefühl des Schocks darüber, was ich gesehen habe, und der Wut, dass wir nicht verhindern konnten, was passiert ist.» Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) hält sich seit gestern im Gazastreifen auf, um sich ein Bild von den Zerstörungen und der Lage der Verletzten zu machen.

Er habe in verschiedenen Spitälern Opfer getroffen. Die Verletzungen der Menschen seien «tief und schwer». Die Vertreibungen seien von einem Ausmass, welches das IKRK im Gazastreifen «noch nie gesehen habe». Das Leiden sei immens.

SDA/bru

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch