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Sierra Leone verhängt Ausgangssperre wegen Ebola

Die Einwohner von Sierra Leone sollen ihre Häuser während vier Tagen nicht verlassen dürfen. Dieser Schritt im Kampf gegen Ebola ist mit einem grossen Aufwand verbunden.

121 Ebola-Opfer an einem Tag: Das Hastings Ebola Notfallzentrum ausserhalb von Freetown, Sierra Leone. (6. Oktober 2014)
121 Ebola-Opfer an einem Tag: Das Hastings Ebola Notfallzentrum ausserhalb von Freetown, Sierra Leone. (6. Oktober 2014)
Keystone
Werden von Patienten überrannt: Ein US-Soldat grenzt mit Stacheldraht das Grundstück einer neuen Krankenstation ab.
Werden von Patienten überrannt: Ein US-Soldat grenzt mit Stacheldraht das Grundstück einer neuen Krankenstation ab.
Pascal Guyot, AFP
Gesundheitstest am Flughafen von Conakry, Guinea. (22. Juli 2014)
Gesundheitstest am Flughafen von Conakry, Guinea. (22. Juli 2014)
AFP
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Sierra Leone will die Verbreitung der tödlichen Ebola-Seuche mit einer viertägigen landesweiten Ausgangssperre eindämmen. Die Bürger dürften ihre Häuser vom 18. bis zum 21. September nicht verlassen, erklärte Präsidentenberater Ibrahim Ben Kargbo.

Der radikale Schritt solle es Ärzten ermöglichen, Infizierte in einem frühen Stadium der Krankheit zu identifizieren. «Diese aggressive Herangehensweise ist nötig, um die Ausbreitung von Ebola endgültig in den Griff zu bekommen.»

Zusätzliche Angestellte

Um die Ausgangssperre durchzusetzen, sollen 21'000 Menschen angestellt werden. Schon jetzt sind tausende von Polizisten und Soldaten im Einsatz, um die Quarantäne von besonders hart getroffenen Siedlungen zu überwachen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sind seit dem Ebola-Ausbruch bereits 2100 Menschen an dem Virus gestorben.

SDA/kpn

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