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Schweizer Reeder berichten von Uranschmuggel in den Iran

Zwei Genfer Schiffsunternehmer haben der US-Botschaft in Tansania gemeldet, dass sie seit Jahren Urantransporte beobachten. Das zeigen von Wikileaks veröffentlichte Protokolle.

Hier sollen Uranlieferungen abgewickelt worden sein: Teil des Hafens von Dar Es-Salaam.
Hier sollen Uranlieferungen abgewickelt worden sein: Teil des Hafens von Dar Es-Salaam.

Zwei Schweizer Schiffsunternehmen wüssten Bescheid darüber, dass Uranlieferungen aus der Demokratischen Republik Kongo über den Hafen von Dar Es-Salaam verschifft würden. Das berichtete gemäss einer US-Diplomatendepesche der Schweizer Konsul Hans Peter Schoni der US-Botschaft in Dar Es-Salaam. Das Uran sei für den Iran bestimmt.

Am 27. September 2006 schickte die Botschaft vor Ort die Meldung nach Washington. Das Dokument ist eines der tausenden von Wikileaks veröffentlichten Protokollen. Die Information sei von keinem Geheimdienst bestätigt worden, heisst es in der Depesche weiter. «Aufgrund der grossen potenziellen Bedeutung dieser Vorwürfe halten wir es dennoch für wichtig, Meldung zu erstatten.»

Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Vorwand der zivilen Nutzung der Kernenergie Atomwaffen zu bauen. Teheran weist das zurück. Vor zwei Wochen nahm der Iran die Gespräche mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland über sein umstrittenes Atomprogramm wieder auf, die mehr als ein Jahr auf Eis gelegen hatten.

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