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«Scheinheilige» US-Kritik

Die Empörung der USA über das Veto Russlands und Chinas gegen die Syrien-Resolution wird in der arabischen Welt nicht überall goutiert. Die USA müssen sich den Vorwurf der Heuchelei gefallen lassen.

Nun wird auch die Hauptstadt gestürmt: Panzer der syrischen Armee in Damaskus. (14. Februar 2012)
Nun wird auch die Hauptstadt gestürmt: Panzer der syrischen Armee in Damaskus. (14. Februar 2012)
Keystone
Opposition meldet Anschlag auf Ölpipeline: Schwarzer Rauch über Homs. (15. Februar 2012)
Opposition meldet Anschlag auf Ölpipeline: Schwarzer Rauch über Homs. (15. Februar 2012)
AFP
Haben sich von Assad abgewandt: Deserteure der syrischen Armee schliessen sich in Homs Demonstranten an. (26. Januar 2012)
Haben sich von Assad abgewandt: Deserteure der syrischen Armee schliessen sich in Homs Demonstranten an. (26. Januar 2012)
Reuters
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Hillary Clinton hat das Veto Russlands und Chinas gegen die Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat scharf kritisiert. «Es ist Zeit, dass wir uns erklären», sagte die US-Aussenministerin in München. «Sind wir für Frieden und Sicherheit oder werden wir Komplizen bei fortgesetzter Gewalt und Blutvergiessen sein?» Noch deutlichere Worte hatte die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice gefunden. Russland und China hätten «das syrische Volk verkauft und einen feigen Tyrannen beschützt», sagte sie. Der Rat werde seit Monaten «in Geiselhaft gehalten von zwei Ländern, die nur an ihre eigenen Interessen denken».

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