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Scharfe Kritik an Israel wegen Gazakriegs

Der UNO-Menschenrechtsrat untersucht mögliche Rechtsverletzungen in Gaza.

Rückker aus dem Kriegsgebiet: Ein israelischer Merkava-Panzer beim Verlassen des Gazastreifens. Foto: Atef Safadi (EPA, Keystone)
Rückker aus dem Kriegsgebiet: Ein israelischer Merkava-Panzer beim Verlassen des Gazastreifens. Foto: Atef Safadi (EPA, Keystone)

Der israelische Botschafter Eviatar Manor wehrte sich an der gestrigen Sondersitzung des Menschenrechtsrats bis zum Schluss. Manor bedauerte die ­zivilen Opfer im Gazakrieg. Gleichzeitig beteuerte er, sein Land halte die Bestimmungen des humanitären Völkerrechts ein. Vergeblich. Der UNO-Menschenrechtsrat beschloss mit 29 Ja-Stimmen, bei 17 Enthaltungen, eine Kommission einzusetzen, die mögliche Rechtsverletzungen untersuchen soll. Einzig der Vertreter der USA votierte gegen den ­Beschluss. Dies vor allem darum, weil der amerikanische Aussenminister John Kerry in der Bewältigung der Gazakrise eigene Pläne verfolgt. Er dürfte das Vorgehen des Menschenrechtsrats mit Blick auf das Erreichen eigener Ziele als kontraproduktiv taxieren.

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