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Obama und Abdullah geben nicht auf

US-Präsident Obama und der jordanische König Abdullah II. demonstrieren in Washington Zuversicht im Nahostkonflikt – obwohl die Chancen auf Frieden schlecht stehen.

Wollen die Konfliktparteien in Nahost «zurück an den Verhandlungstisch» bringen: König Abdullah zu Besuch bei Barak Obama.
Wollen die Konfliktparteien in Nahost «zurück an den Verhandlungstisch» bringen: König Abdullah zu Besuch bei Barak Obama.
AFP

US-Präsident Barack Obama hat bei einem Besuch des jordanischen Königs Abdullah II. den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern als wichtiger denn je bezeichnet. Auf einer Pressekonferenz im Weissen Haus am Dienstag sagte Obama, die USA strebten eine gerechte Lösung an, für ein Problem, das seit sehr vielen Jahren an der Region zehre.

Er habe mit König Abdullah II. die politischen Umwälzungen und jüngsten Volksaufstände im Nahen Osten und Nordafrika erörtert, sagte Obama weiter. Jordanien, das mit Israel einen Friedensvertrag unterschrieb, sei ein wichtiger Partner im Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern.

Sondergesandter hat resigniert

«Wir beide teilen die Ansicht, dass trotz der vielen Veränderungen, die sich in der Region vollziehen, es wichtiger als je zuvor ist, zurück an den Verhandlungstisch zu finden», sagte Obama. Es sollten zwei Staaten entstehen, die Seite an Seite in Frieden existierten. Abdullah seinerseits lobte Obama dafür, dass er den Friedensprozess weiterhin im Fokus behalte.

Das Treffen der Staatschefs fand zu einem Zeitpunkt statt, da die Aussichten auf einen Frieden schlecht sind. Erst vor wenigen Tagen war Obamas Sondergesandter für den Nahen Osten, George Mitchell, nach zwei Jahren unergiebiger Verhandlungen zurückgetreten. Am Donnerstag wird Obama eine Rede zur US-Politik im Nahen Osten halten und am Freitag den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu im Weissen Haus empfangen.

dapd/ami

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