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Neues IS-Video zeigt Folter und Ermordung von 16 Männern

IS-Extremisten haben im Irak mehr als ein Dutzend angebliche Spione getötet und ein Video davon publiziert. Die Taten sind an Grausamkeit fast nicht zu überbieten.

Eingesperrt und versenkt: Dieses Bild soll IS-Gefangene kurz vor ihrem Tod zeigen.
Eingesperrt und versenkt: Dieses Bild soll IS-Gefangene kurz vor ihrem Tod zeigen.
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Die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat ein neues Video veröffentlicht, das die grausame Ermordung von 16 Männern zeigt. Die angeblichen Spione werden ertränkt und mit Sprengstoff enthauptet.

In dem am Dienstag veröffentlichten Video, das offenbar in der irakischen Provinz Ninive aufgenommen wurde, sind zunächst vier Männer zu sehen, die von IS-Kämpfern in einem Auto eingesperrt werden dann. Dann feuert ein Jihadist mit einer Panzerfaust auf den Wagen und setzt ihn so in Brand.

In der nächsten Szene werden fünf Männer von einem IS-Kämpfer in einem Metallkäfig eingesperrt. Der Käfig wird dann mit einem Kran angehoben und in einem verdreckten Schwimmbecken versenkt. Zwei Kameras, die aussen am Käfig angebracht sind, filmen den Tod der Gefangenen. In der dritten Szene befestigt ein IS-Kämpfer blaue Zündschnur an den Hälsen von sieben knienden Männern. Als der Sprengstoff gezündet wird, werden einige der Männer enthauptet.

Geständnisse vor der Kamera?

Die Getöteten werden in dem Video als «Spione» präsentiert. Einige von ihnen legen vor der Kamera angebliche Geständnisse ab.

Der IS hatte im Sommer vergangenen Jahres in einer Offensive grosse Teile des Iraks und Syriens überrannt. In den von ihnen kontrollierten Gebieten haben die Jihadisten schon etliche Menschen erschossen, enthauptet und zu Tode gesteinigt. Ein jordanischer Kampfpilot wurde in einem Käfig bei lebendigem Leib verbrannt. Der IS nutzt Videos seiner Gewalttaten zu Propagandazwecken, um seine Gegner einzuschüchtern und neue Kämpfer anzuwerben.

SDA/kko

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