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Müde, aber relaxt auf Südafrikas grösster Achterbahn

Der Anti-Apartheid-Aktivist Danny Jordaan organisiert die Fussball-WM, die am Freitag beginnt.

Johannes Dieterich, Johannesburg
Einst selbst aktiver Fussballspieler: Danny Jordaan.
Einst selbst aktiver Fussballspieler: Danny Jordaan.
Keystone

Mit seinem Dreitagebart, schiefer Krawatte und bleiernen Lidern wirkt der Südafrikaner Danny Jordaan, als ob er schon tagelang nicht mehr geschlafen hätte. Das ist von der Wahrheit weit entfernt. Denn tatsächlich hat das «relaxte Wrack», wie ihn ein einheimischer Journalist beschreibt, seit Jahren keine Ruhe mehr gefunden. Der Chef des Organisationskomitees ist seit 16 Jahren mit Südafrikas WM beschäftigt: Zunächst half er, die erste Fussball-Weltmeisterschaft auf afrikanischen Boden zu holen. Seither versucht er, ihren reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Was das bedeutet, ist dem zerfurchten Gesicht des 58-Jährigen abzulesen. «Es war eine Achterbahnfahrt», murmelt Jordaan erschöpft. «Bei einem Projekt wie diesem kann man sich keine Schwäche leisten.»

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