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Malis Präsident will nicht mit Ansar Dine verhandeln

Die Übergangsregierung in Bamako muss nun entscheiden, mit welcher Gruppierung der Tuareg sie Friedensgespräche führen will. Mit Verbündeten der al-Qaida möchte sie sich nicht treffen.

Mission dauert an: Französische Soldaten in Gao, Mali. (25. Februar 2013)
Mission dauert an: Französische Soldaten in Gao, Mali. (25. Februar 2013)
AFP
Immer wieder kommt es zu Gefechten: Ein Mann weint, dessen Verwandter durch ein verirrtes Geschoss ums Leben kam bei einem Schusswechsel zwischen Truppen und Rebellen in Gao. (11. Februar 2013)
Immer wieder kommt es zu Gefechten: Ein Mann weint, dessen Verwandter durch ein verirrtes Geschoss ums Leben kam bei einem Schusswechsel zwischen Truppen und Rebellen in Gao. (11. Februar 2013)
AFP
Am 22. März 2012 putschen Soldaten den Präsidenten Amadou Toumani Touré aus dem Amt: Touré am Gipfel der Frankophonie in Montreux. (Archivfoto)
Am 22. März 2012 putschen Soldaten den Präsidenten Amadou Toumani Touré aus dem Amt: Touré am Gipfel der Frankophonie in Montreux. (Archivfoto)
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Malis Übergangspräsident Dioncounda Traoré lehnt Gespräche mit den Jihadisten ab, die neun Monate lang den Norden des Landes beherrscht hatten. Er sei aber bereit, sich mit Tuareg-Vertretern aus der Region zu treffen, sagte Traoré im französischen Radio.

Es solle Friedensgespräche zwischen der malischen Regierung und «legitimen Vertretern» des Nordens geben, sagte Traoré in einem heute ausgestrahlten Interview mit dem Sender RFI.

«Weder qualifiziert noch glaubhaft»

Traoré will nach eigenen Angaben hingegen keine Vertreter der drei mit dem Terrornetzwerk al-Qaida verbundenen Islamistengruppen treffen. Die Gruppierungen hatten den Norden des Landes im vergangenen Jahr unter ihre Kontrolle gebracht und die dortige Zivilbevölkerung brutal unterdrückt.

Es sei beispielsweise ganz klar, «dass Ansar al-Dine weder qualifiziert noch glaubhaft ist für einen Dialog - in welche Kleidung sie sich auch hüllen werden», sagte der Übergangspräsident. Die extrem brutale Gruppierung Ansar al-Dine gilt als Verbündete des Terrornetzwerkes al-Qaida im Islamischen Maghreb (AQMI).

SDA/kle

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