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London öffnet Botschaft im Iran wieder

Der britische Aussenminister William Hague hat angekündigt, «so bald wie möglich» ein kleines Personalkontingent nach Teheran zu entsenden. Hintergrund ist die Entspannung im Atomstreit.

Der Iran und Grossbritannien haben sich seit dem Amtsantritt des moderaten Präsidenten Hassan Rohani im August wieder angenähert: Das Tor zur britischen Botschaft in Teheran. (3. September 2003)
Der Iran und Grossbritannien haben sich seit dem Amtsantritt des moderaten Präsidenten Hassan Rohani im August wieder angenähert: Das Tor zur britischen Botschaft in Teheran. (3. September 2003)
EPA/Abedin Taherkenareh

Die britische Regierung will ihre Botschaft im Iran wieder eröffnen. Die Bedingungen für den Schritt seien gegeben, erklärte der britische Aussenminister William Hague in einem Schreiben an das Parlament. Es sei allerdings noch «eine Reihe praktischer Fragen» zu klären, bevor der Schritt tatsächlich erfolgen könne. «So bald wie möglich» solle die Vertretung in Teheran aber mit einem zunächst kleinen Personalkontingent wieder geöffnet werden. Hague verwies dabei darauf, dass der Iran «ein wichtiges Land in einer unsteten Region» sei.

London hatte im November 2011 die Beziehungen zum Iran abgebrochen, nachdem regierungsnahe Demonstranten die Vertretung nach der Verhängung weiterer Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms gestürmt hatten. Nach mehr als zwei Jahren nahmen beide Länder im Februar wieder direkte diplomatische Beziehungen auf. Um diese komplett zu normalisieren, müssen beide Länder noch Botschafter entsenden.

Der Iran und Grossbritannien hatten sich seit dem Amtsantritt des moderaten Präsidenten Hassan Rohani im August wieder angenähert. Zuletzt sorgten auch Fortschritte bei den Verhandlungen über das Atomprogramm des Iran für Entspannung im Verhältnis zu Teheran.

AFP/mw

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