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Israels Ex-Premier schon wieder beim Verhörrichter

Ehud Olmert wird vorgeworfen, als Bürgermeister von Jerusalem in einen mehrere Millionen Dollar schweren Immobilienskandal verwickelt gewesen zu sein.

Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert ist erstmals seit dem Ende seiner Amtszeit im vergangenen Jahr wegen weiterer Korruptionsvorwürfe vernommen worden. Dem 63-Jährigen wird nach Angaben aus Polizeikreisen vorgeworfen, als Bürgermeister von Jerusalem in einen mehrere Millionen Dollar schweren Immobilienskandal verwickelt gewesen zu sein.

Bei der Vernehmung werde der frühere Regierungschef endlich Gelegenheit haben, sich zu den Anschuldigungen zu äussern, sagte sein Sprecher Amir Dan. Olmert habe mehrfach erklärt, dass er weder bestochen habe noch bestochen worden sei. Er steht bereits wegen Vorwürfen vor Gericht, illegale Finanzzuwendungen eines amerikanischen Unterstützers angenommen und Auslandsreisen doppelt abgerechnet zu haben.

Wegen der aktuellen Vorwürfe wurden bereits der frühere Jerusalemer Bürgermeister Uri Lupolianski und weitere enge Vertraute Olmerts vorübergehend festgenommen und verhört. Laut Polizei wechselten Millionen Dollar illegal den Besitzer, um mehrere Wohnungsbauprojekte in Jerusalem zu fördern. Olmert war von 2006 bis 2009 Ministerpräsident.

(ddp)

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