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IS-Kämpfer exekutieren 26 Zivilisten in Syrien

26 Zivilisten wurden von Jihadisten in Syrien brutal hingerichtet. Ihr Verbrechen: Angebliche «Kollaboration mit der Regierung».

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Ein IS-Jihadist.
Ein IS-Jihadist.
Screenshot / Youtube

Kämpfer der Jihadistenmiliz Islamischer Staat haben in Syrien nach Angaben von Aktivisten 26 Zivilisten hingerichtet. Bei ihrem Vorstoss auf die weltberühmte Antikenstadt Palmyra hätten die Jihadisten 26 Bewohner der umliegenden Dörfern exekutiert, darunter zehn durch Enthauptung, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag.

Den Opfern sei «Kollaboration mit dem Regime» von Präsident Baschar al-Assad vorgeworfen worden, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle mit Sitz in London, Rami Abdel Rahman.

Die Angaben der Aktivisten, die sich auf ein dichtes Netz von Informanten in Syrien stützt, sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen. Nach ihren Angaben stehen die Kämpfer der IS-Miliz nur noch rund zwei Kilometer vor den Toren der Ruinenstadt in der syrischen Zentralprovinz Homs. Zuvor hatten IS-Einheiten sämtliche Stellungen der Regierungstruppen zwischen der benachbarten Stadt Al-Suchnah und Palmyra überrannt.

Die Ruinen von Palmyra gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nach den Zerstörungen, die der IS in anderen antiken Stätten wie Nimrud und Hatra bereits anrichtete, sind die Bauten der Oasenstadt nach Einschätzung von Experten nun ebenfalls akut bedroht.

(AFP)

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