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IS-Chefs verlassen Raqqa

Nach der Terrorserie in Paris hat Frankreichs Luftwaffe massive Angriffe auf Stellungen der IS-Terrormiliz geflogen. Dabei sind Dutzende Extremisten getötet worden.

Bombardieren IS-Stellungen in Raqqa: Ein französischer Armeejet startet. (17. November 2015)
Bombardieren IS-Stellungen in Raqqa: Ein französischer Armeejet startet. (17. November 2015)
Sebastien Dupont, Keystone

Die Führung der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) zieht sich offenbar aus der syrischen Stadt Rakka zurück. Die Kämpfer und ihre Familien hätten damit begonnen, sich in die irakische Metropole Mossul abzusetzen, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Allein in den vergangenen drei Tagen seien in Rakka mindestens 33 IS-Kämpfer bei Angriffen von französischen Kampfflugzeugen und der Luftwaffe anderer Länder getötet worden, meldete die Beobachtungsstelle mit Sitz in London unter Berufung auf Informanten vor Ort. Die französische Luftwaffe hat mit Luftangriffen auf die syrische IS-Hochburg Rakka auf die Anschläge von Paris reagiert.

USA will sich beteiligen

Die Türkei und die USA wollen ihren Einsatz intensivieren, mit dem sie die Miliz von der Grenze zur Türkei vertreiben wollen. In den kommenden Tagen würden Offensiven gestartet, kündigte der türkische Aussenminister Feridun Sinirlioglu an. «Wir werden es nicht zulassen, dass Daesch (IS) an unserer Grenze präsent ist», sagte Sinirlioglu der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Am Dienstag hatte US-Aussenminister John Kerry angekündigt, sein Land werde sich am türkischen Militäreinsatz zur Abriegelung der noch offenen 98 Kilometer Grenze zu Syrien zu beteiligen.

SDA/dia

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