IS hat 30 Prozent seines Territoriums verloren

Die Anti-IS-Koalition habe weite Teile der vom Islamischen Staat besetzten Gebiete im Irak und in Syrien zurückerobert. Dies teilte ein US-General in Bagdad mit.

Territorium zurückerobert: Ein irakischer Soldat bei einem Einsatz in der Nähe von Ramadi. (27. Dezember 2015)

Territorium zurückerobert: Ein irakischer Soldat bei einem Einsatz in der Nähe von Ramadi. (27. Dezember 2015)

(Bild: Keystone AP)

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat nach Angaben der internationalen Anti-IS-Allianz rund ein Drittel ihres ursprünglich kontrollierten Gebietes wieder verloren. Im Irak seien 40 Prozent des IS-Territoriums zurückerobert worden, in Syrien 20 Prozent. Der Sprecher der von den USA angeführten internationalen Anti-IS-Koalition, US-General Steve Warren, teilte dies am Dienstag in Bagdad mit. «In den beiden Ländern zusammen kann man sagen, dass die IS-Kämpfer 30 Prozent des Gebietes verloren haben, das sie einst kontrollierten.»

Der IS hatte im Sommer 2014 grosse Teile Syriens und des Nordiraks erobert. In den von ihnen kontrollierten Gebieten proklamierten die Jihadisten islamisches Scharia-Recht und verüben immer wieder Gräueltaten.

Einheimische Truppen und eine internationale Allianz unter Führung der USA bekämpfen den IS in beiden Ländern aus der Luft. In Syrien fliegt seit Ende September auch Russland Luftangriffe. Auch die deutsche Bundeswehr unterstützt die internationale Allianz gegen den IS unter anderem mit Aufklärungs-Tornados. Sie nimmt aber nicht aktiv an Kämpfen teil.

chi/sda

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