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Iran erhält Zugriff auf 32 Milliarden Dollar

Mit dem Ende der Sanktionen steigen die verfügbaren Ressourcen der iranischen Zentralbank stark an.

Während der Zeit der Sanktionen ist die iranische Währung stark gefallen: Iranische Banknoten in Teheran. (23. Januar 2013)
Während der Zeit der Sanktionen ist die iranische Währung stark gefallen: Iranische Banknoten in Teheran. (23. Januar 2013)
AP/Vahid Salemi, Keystone

Mit dem Ende der Sanktionen kann der Iran nach eigenen Angaben wieder über rund 32 Milliarden Dollar verfügen. Das Geld war bisher bei internationalen Banken blockiert.

Wie der Präsident der iranischen Zentralbank, Valiollah Seif, laut Staatsfernsehen mitteilte, werden davon 28 Milliarden Dollar an die Zentralbank gehen und vier Milliarden Dollar an den Staat.

«Auf sicheren Konten» angelegt

Nach Angaben von Seif könnten die Mittel genutzt werden, um nötige Güter zu importieren. Er halte es aber nicht für notwendig, das Geld zurück in den Iran zu transferieren. Die Milliarden würden «auf sicheren Konten» angelegt, sagte er.

Nach jahrzehntelangem Streit um das iranische Atomprogramm war am vergangenen Wochenende das historische Atomabkommen zwischen dem Iran und den UNO-Vetomächten sowie Deutschland in Kraft getreten. Der Westen hob seine Sanktionen gegen das Land auf.

SDA/rub

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