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In Ghadhafis zerbombter Geheimdienstzentrale

Hier wurde gefoltert und gemordet: In Itikhbarat hauste mit dem Geheimdienst die gefürchtetste Behörde des gestürzten Diktators. Unser Reporter in Tripolis hat sich in den Trümmern umgeschaut – und dabei einen Insider getroffen.

Bilder, Notizen, Listen, Dossiers: Die ehemalige Geheimdienstzentrale liegt in Trümmern, was an Material der Schnüffler noch übrig ist, zeigt sich als Chaos.
Bilder, Notizen, Listen, Dossiers: Die ehemalige Geheimdienstzentrale liegt in Trümmern, was an Material der Schnüffler noch übrig ist, zeigt sich als Chaos.
Lemine Ould M. Salem
Al-Jazeera als Informationsquelle: Die DVD mit Aufnahmen des arabischen TV-Senders vom 15. Februar 2011 liegt noch auf einem Haufen.
Al-Jazeera als Informationsquelle: Die DVD mit Aufnahmen des arabischen TV-Senders vom 15. Februar 2011 liegt noch auf einem Haufen.
Lemine Ould M. Salem
Wollte alles unter Kontrolle haben: Der inzwischen abgetauchte Muammar al-Ghadhafi (hier in einer Aufnahme von 1987 in der Uniform des Armeeführers).
Wollte alles unter Kontrolle haben: Der inzwischen abgetauchte Muammar al-Ghadhafi (hier in einer Aufnahme von 1987 in der Uniform des Armeeführers).
Keystone
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Vom einstigen Sitz von Ghadhafis Geheimdienstzentrale Itikhbarat bleibt nicht mehr viel übrig. Der einzige, noch intakte Teil dieser riesigen Kaserne inmitten von Tripolis ist die Hunderte Meter lange und sehr hohe Mauer rund um das Anwesen. Der Rest von Itikhbarat wurde von den Nato-Flugzeugen praktisch vollständig zerstört.

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