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Im Tal des Terrors

Trotz amerikanischer und arabischer Luftangriffe sind die Terroristen des Islamischen Staats bis nach Ramadi vorgerückt. Zehntausende Iraker fliehen ins Ungewisse.

Der Krieg und die Angst vor dem IS-Terror treibt viele Menschen aus Ramadi zur Flucht in die Hauptstadt Bagdad. Foto: Reuters
Der Krieg und die Angst vor dem IS-Terror treibt viele Menschen aus Ramadi zur Flucht in die Hauptstadt Bagdad. Foto: Reuters

Der einzige Weg in Iraks grösste Provinz führt über einen schmale Pontonbrücke über den Euphrat. Anbar ist sunnitisches Kernland, die Provinz Anbar ist zu zwei Dritteln in den Händen des Islamischen Staats (IS). Gerade versucht die Terrormiliz zum zweiten Mal, Ramadi einzunehmen, die Hauptstadt des Gouvernements. Alles was hineinsoll nach Anbar oder herausmuss durch dieses Nadelöhr, Fahrzeuge dürfen nur mit Sondergenehmigung passieren. Soldaten und Polizisten mit automatischen Waffen wachen über den Grenzverkehr; Kleinlaster mit aufgepflanztem Maschinengewehr auf der Ladefläche sind quer zur Strasse geparkt – bereit, jeden Moment den Weg zu blockieren.

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