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Ihr letzter Bericht aus Homs

Jahrelang berichtete die gestern getötete Journalistin Marie Colvin über blutige Konflikte. Ihre letzten Wochen verbrachte die preisgekrönte Reporterin in Syrien – dort erlebte sie die schrecklichsten Szenen ihrer Karriere.

Vermutlich von Regierungstruppen in Aleppo getötet: Die 45-jährige japanische Journalistin Mika Yamamoto während eines Auftritts in einer japanischen News-Sendung. (Juli 2012)
Vermutlich von Regierungstruppen in Aleppo getötet: Die 45-jährige japanische Journalistin Mika Yamamoto während eines Auftritts in einer japanischen News-Sendung. (Juli 2012)
AFP
Starb während der Arbeit: Die engagierte Journalistin Marie Colvin 2001 in London.
Starb während der Arbeit: Die engagierte Journalistin Marie Colvin 2001 in London.
Keystone
Engagierte sich für die Freiheit seines Landes: Mazhar Tayyara war auch bekannt als Omar der Syrer. (Undatierte Aufnahme)
Engagierte sich für die Freiheit seines Landes: Mazhar Tayyara war auch bekannt als Omar der Syrer. (Undatierte Aufnahme)
AFP
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Wenige Stunden vor ihrem Tod berichtete Marie Colvin noch in Interviews im britischen und amerikanischen Fernsehen über die Lage in der umkämpften syrischen Stadt Homs. Die 56-jährige Kriegsreporterin war eine der ganz wenigen Journalisten, die im improvisierten Medienzentrum der Aufständischen im Stadtteil Baba Amr geblieben sind. BBC «Es macht einen absolut krank», sagte sie der in einem Telefoninterview. «In unserem Viertel sind die ersten Bomben bereits um 6.30 Uhr eingeschlagen. In nur 30 Sekunden habe ich den Knall von 14 weiteren Granaten in der Umgebung gehört.»

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