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Humanitär, dumm, gefährlich

Der Sturz des libyschen Diktators Muammar al-Gaddhafi durch eine westliche Intervention hat zu einem Fiasko geführt: Libyen versinkt im Chaos, allein in der Umgebung von Tripolis wurden seit der «Befreiung» 300 verschiedene Milizen gezählt. Ein Kommentar.

«Den Lauf der Geschichte verändert»: Libysche Soldaten machen Pause vom Kampf gegen Rebellen (21. Februar).
«Den Lauf der Geschichte verändert»: Libysche Soldaten machen Pause vom Kampf gegen Rebellen (21. Februar).
Keystone

Mitte Februar erschütterte ein neues Video der Blutmuslime des Islamischen Staates (IS) die ­zivilisierte Welt. Es zeigt die Köpfung von 21 Kopten aus Ägypten. Ort des Ritualmordes an den christlichen Gastarbeitern war der Mittelmeer­strand bei Tripolis, der Hauptstadt Libyens. Dies sei eine Botschaft an «die Nation des Kreuzes», verkündet das Video. Sicherheit gebe es nur, wenn «man sich dem Islam unterwirft». Und bald werde man auch «Rom erobern». Dann sieht man, wie Blut ins Meer verströmt, sich Richtung Norden ausbreitet, Richtung Italien, das nur wenige Hundert Kilometer entfernt liegt.

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