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Grünes Licht für Chemiewaffeninspektion in Syrien

Alle Bedingungen für den Start der UNO-Expertenmission in Syrien sind erfüllt. Die Inspektoren sind in Den Haag für die Abreise bereit. Sie werden untersuchen, ob im syrischen Krieg Chemiewaffen zum Einsatz kamen.

chk
Wird die UNO-Mission in Syrien leiten: Ake Sellström (links) mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon.(Archivbild)
Wird die UNO-Mission in Syrien leiten: Ake Sellström (links) mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon.(Archivbild)
AFP

Die UNO-Untersuchung von möglichen Chemiewaffeneinsätzen im syrischen Bürgerkrieg kann nach Angaben der Vereinten Nationen beginnen. Die syrische Regierung habe den «zentralen Bedingungen» der geplanten Expertenmission formal zugestimmt, teilte ein Sprecher von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon mit

Dabei gehe es unter anderem um die Sicherheit der UNO-Inspektoren. Die Abreise des Expertenteams nach Syrien «steht nun unmittelbar bevor», erklärte der Sprecher am Mittwoch in New York.

Die Inspektoren halten sich seit mehreren Tagen im niederländischen Den Haag für die Abreise bereit. Angeführt wird das Team von dem Schweden Ake Sellström. Es soll den UNO-Angaben zufolge 14 Tage in Syrien bleiben. Der Zeitraum könne «in gegenseitigem Einverständnis» verlängert werden, teile Bans Sprecher mit.

Die UNO-Inspektoren sollen drei Orte in Syrien untersuchen, an denen möglicherweise Chemiewaffen eingesetzt wurden. Regierung und Opposition in dem Bürgerkriegsland beschuldigen sich gegenseitig, die Waffen verwendet zu haben.

(SDA)

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