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Gegen den IS braucht es «dringend eine arabische Strategie»

Die Armee kann der Lage in Libyen nicht Herr werden. Nicht ohne Mithilfe der arabischen Liga. Diese will nun den IS aus Libyen vertreiben.

Sie braucht Hilfe: Die libysche Armee kommt ohne Unterstützung der Arabischen Liga nicht aus.
Sie braucht Hilfe: Die libysche Armee kommt ohne Unterstützung der Arabischen Liga nicht aus.
Mohammed Ben Khalifa, Keystone

Libyens Aussenminister Mohammed el-Dayri war mit einem Hilferuf nach Kairo geeilt. Mit Luftangriffen solle die Arabische Liga gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu Felde ziehen, forderte der Vertreter der international anerkannten Regierung, die in Bayda im Osten des Landes sitzt. Wegen des UN-Waffenembargos, das wegen des Aufstandes gegen den Diktator Muammar al-Gaddafi verhängt worden sei, könne die Armee der Lage nicht Herr werden – sie verfüge nur über zwei Kampfflugzeuge. Die Jihadisten hatten jüngst in Sirte, der Heimat Gaddafis, Dutzende Angehörige eines Stammes bestialisch massakriert, der sich weigert, sich den Regeln des Kalifats zu unterwerfen. Leichen wurde zur Abschreckung an Laternen aufgeknüpft. Zuvor waren bei schweren Gefechten um Sirte vermutlich Hunderte Menschen getötet worden.

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