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EU-Spitze will Assad loswerden

Für die Staats- und Regierungschefs der EU gibt es in Syrien nur ohne Machthaber Bashar al-Assad einen dauerhaften Frieden.

Trägt für die EU die Hauptverantwortung an 250'000 Bürgerkriegstoten: Syriens Machthaber Bashar al-Assad. (Archivbild)
Trägt für die EU die Hauptverantwortung an 250'000 Bürgerkriegstoten: Syriens Machthaber Bashar al-Assad. (Archivbild)
Keystone

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben auf ihrem Gipfel ihren vollen Einsatz bei der Suche nach einer politischen Lösung des Syrienkonflikts zugesagt. Mit Machthaber Bashar al-Assad könne es keinen «dauerhaften Frieden» geben, heisst es in der Gipfelerklärung.

Die Regierung von Assad trage die «grösste Verantwortung» für die 250'000 Bürgerkriegstoten, heisst es weiter. Frankreichs Staatschef François Hollande sagte, die russischen Luftangriffe auf die Gegner Assads könnten seine Regierung stärken, «aber sie werden Bashar nicht retten».

Merkel: «Langer Atem notwendig»

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mahnte, für eine Überwindung des Konflikts sei «ein langer Atem» notwendig. Sie hatte sich – anders als Hollande – für Gespräche mit Assad im Rahmen der UNO-Bemühungen offen gezeigt.

Gemeinsam bekundete der Gipfel seine «Sorge über die russischen Angriffe auf die syrische Opposition und Zivilisten und die Gefahr weiterer militärischer Eskalation».

Moskau hatte am Donnerstag eine Drosselung der Angriffe verkündet, während die syrischen Regierungstruppen ihre Offensive gegen die Aufständischen ausweiteten.

SDA/chk

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