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Entführte Helferin von Ärzte ohne Grenzen befreit

Im Kongo kamen fünf Geiseln aus den Händen einer ugandischen Rebellengruppe frei. Der für die Aktion verantwortliche General starb am Sonntag an einem Schlaganfall.

Starb laut der Regierung in Kinshasa: General Lucien Bahuma. (5. November 2013)
Starb laut der Regierung in Kinshasa: General Lucien Bahuma. (5. November 2013)
AFP

In der Demokratischen Republik Kongo ist eine seit über einem Jahr verschleppte einheimische Mitarbeiterin der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen wieder frei. Die Details ihrer Befreiung kenne sie nicht, sagte eine Sprecherin der Organisation am Sonntag.

Nach Informationen des UNO-Radiosenders Radio Okapi kamen Chantal Kaghoma und vier weitere Geiseln bei Kämpfen der Armee mit der ugandischen Rebellengruppe Alliierte Demokratische Kräfte (ADF) im Osten des Landes frei.

Die Mitte der 1990er-Jahre im benachbarten Uganda gegründete islamistische Gruppierung ist eine von vielen Guerillabewegungen, die in der kongolesischen Unruheprovinz Nordkivu aktiv sind. Ihr wird neben brutalen Morden auch der Einsatz von Kindersoldaten vorgeworfen, seit 2001 steht sie auf der US-Terrorliste.

Trotz einer zu Jahresbeginn gestarteten Grossoffensive der kongolesischen Armee sollen noch Hunderte Geiseln in der Gewalt der ADF sein, darunter drei weitere Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen.

Nach Angaben der Regierung in Kinshasa erlag General Lucien Bahuma, der die Offensive in Nordkivu leitete, am Sonntag einem Schlaganfall. Er hatte massgeblichen Anteil an den jüngsten Erfolgen im Kampf gegen die ADF.

SDA/chk

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