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«Eine Militäraktion kann nur mit den USA und Europa gelingen»

Der Blutzoll in Syrien steigt, der Machtapparat bewegt sich nicht. Shadi Hamid, US-Nahostexperte in Doha, hält eine Militäroperation nicht mehr für ausgeschlossen, wie er uns in Davos erklärte.

Nun wird auch die Hauptstadt gestürmt: Panzer der syrischen Armee in Damaskus. (14. Februar 2012)
Nun wird auch die Hauptstadt gestürmt: Panzer der syrischen Armee in Damaskus. (14. Februar 2012)
Keystone
Opposition meldet Anschlag auf Ölpipeline: Schwarzer Rauch über Homs. (15. Februar 2012)
Opposition meldet Anschlag auf Ölpipeline: Schwarzer Rauch über Homs. (15. Februar 2012)
AFP
Haben sich von Assad abgewandt: Deserteure der syrischen Armee schliessen sich in Homs Demonstranten an. (26. Januar 2012)
Haben sich von Assad abgewandt: Deserteure der syrischen Armee schliessen sich in Homs Demonstranten an. (26. Januar 2012)
Reuters
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Herr Hamid, Katar hat jüngst die Entsendung arabischer Truppen nach Syrien gefordert. Eine echte Option? Ich glaube, wir bewegen uns tatsächlich Richtung militärische Option. Ich war in Davos an einer Veranstaltung, wo ich mich öffentlich dafür ausgesprochen habe. Ich sehe aber auch eine steigende Zahl von Analysen, welche zum Schluss kommen, dass man die militärische Option ernsthaft erwägen müsse.

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