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Ein Braut frei Haus – dank Hamas

Muntaser al-Saidi, der mit seinem Schuhwurf auf US-Präsident George W. Bush berühmt wurde, beklagt sich bitterlich über mangelnden Beistand. Die Hamas will helfen – mit Geld und einer Braut.

Wie die Zeitung «Jerusalem Post» auf ihrer Webseite berichtete, hat die Hamas dem irakischen Ex-Journalisten al-Saidi finanzielle Hilfe zugesagt. Der palästinensische Premierminister Ismail Haniya versprach, dass seine Regierung darauf vorbereitet sei, alle Unkosten für al-Saidis Verheiratung zu tragen. Auch bei der Suche nach einer palästinensischen Braut werde man behilflich sein. «Er ist im Gazastreifen herzlichst willkommen», wurde der Premier zitiert.

Zuvor hatte al-Saidi sich bitter beklagt, dass sämtliche Versprechen, die ihm in der arabischen Welt gemacht worden waren, nicht eingehalten wurden. Gegenüber der britischen Zeitung «Observer» sagte er, er habe weder Autos, Kamele, Gold-besattelte Pferde bekommen noch eine jungfräuliche Braut. Das einzige Geschenk, das al-Saidi nach eigenen Angaben nach seiner Entlassung aus der Haft wirklich bekam, war ein Paar goldene Schuhe von einem kanadischen TV-Sender – mitsamt der Auszeichnung als «Mann des Jahres»

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