Zum Hauptinhalt springen

«Die meisten Kampfbilder sind gestellt»

In Libyen tobt ein bürgerkriegsähnlicher Konflikt und die TV-Stationen rund um die Welt zeigen explosive Bilder aus dem Krisenherd. Nun behauptet ein SF-Redaktor: Die Kampfbilder seien fast alle gestellt.

Oft ist unklar, ob die Kampfszenen gestellt sind: Ein Aufständischer mit schwerem Geschütz in Ras Lanuf (7. März 2011).
Oft ist unklar, ob die Kampfszenen gestellt sind: Ein Aufständischer mit schwerem Geschütz in Ras Lanuf (7. März 2011).
Reuters

In Libyen wird geschossen, in Deckung gegangen und geflüchtet. Die Bilder erreichen uns rund um die Uhr – zahlreiche TV-Sender sind offenbar hautnah mit dabei. Doch der Schein trügt: Die Bilder entstehen in der Regel ausserhalb der Kampfzone. Das behauptete Helmut Scheben gestern in einem Beitrag des Onlineportals Journal21. Scheben gehört zu den erfahrensten Redaktoren der SF-«Tagesschau».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.