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«Die Gewalt ist Politik – hundertprozentig»

Hany Ramzy spielte bei Xamax, in der Bundesliga und zuvor bei al-Ahly. Er hat die tödlichen Ausschreitungen am TV mitverfolgt. Er empfiehlt drastische Massnahmen für den ägyptischen Fussball.

«Die Fans sind nicht verantwortlich»: Der Ägypter Hany Ramzy (rechts) stand von 1998 bis 2005 für den deutschen FC Kaiserslautern auf dem Feld.
«Die Fans sind nicht verantwortlich»: Der Ägypter Hany Ramzy (rechts) stand von 1998 bis 2005 für den deutschen FC Kaiserslautern auf dem Feld.
Keystone

Der Ägypter Hany Ramzy spielte viele Jahre als Verteidiger in Europa. Zuerst bei Neuchâtel Xamax (1990–94), bevor er in die deutsche Bundesliga wechselte. Seit seinem Karrierenende vor knapp sieben Jahren ist er als Trainer tätig. 2009 übernahm der heute 42-Jährige die U-23-Nationalmannschaft Ägyptens. Diese bereitet er derzeit auf die Olympischen Spiele in London vor, was angesichts der jüngsten Ereignisse jedoch in den Hintergrund rückt. Ramzy ist in Kairo geboren und lebt heute wieder dort. Bis zu seinem 21. Lebensjahr spielte er für al-Ahly Kairo, den Klub, dessen Spieler und Fans am Mittwoch in Port Said gejagt wurden.

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