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Die 500-Millionen-Dollar-Hilfe und Erinnerungen an George Bush

Israel und die Palästinenser wollen ab heute wieder miteinander reden. Oder wollen das eigentlich doch bloss die Amerikaner? Fünf Fragen an Nahost-Experte Udo Steinbach.

Gemeinsames Fastenbrechen: US-Aussenminister John Kerry (links) lädt die israelische Justizministerin Zipi Livni (3. von rechts) und den palästinensischen Chefunterhändler Sajeb Erakat (2. von rechts) ins US-Aussenamt ein. (29. Juli 2013)
Gemeinsames Fastenbrechen: US-Aussenminister John Kerry (links) lädt die israelische Justizministerin Zipi Livni (3. von rechts) und den palästinensischen Chefunterhändler Sajeb Erakat (2. von rechts) ins US-Aussenamt ein. (29. Juli 2013)
Reuters
War schon zwei Mal als Botschafter in Israel: Martin Indyk (rechts) wird in Washington zum US-Sondergesandten ernannt. (29. Juli 2013)
War schon zwei Mal als Botschafter in Israel: Martin Indyk (rechts) wird in Washington zum US-Sondergesandten ernannt. (29. Juli 2013)
Keystone
Die Hoffnungen auf einen Verhandlungserfolg sind gering: Israelis demonstrieren gegen die geplante Freilassung von palästinensischen Gefangenen, welche im Rahmen der Friedensgespräche erfolgen soll. (28. Juli 2013)
Die Hoffnungen auf einen Verhandlungserfolg sind gering: Israelis demonstrieren gegen die geplante Freilassung von palästinensischen Gefangenen, welche im Rahmen der Friedensgespräche erfolgen soll. (28. Juli 2013)
Reuters
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Herr Steinbach, die USA drängen auf Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern. Welches politische Kalkül verbirgt sich dahinter? Die Amerikaner sehen sich derzeit im gesamten Nahen Osten mit massiven Problemen konfrontiert. Zu nennen wären hier der Bürgerkrieg in Syrien, die gefährliche Lage in Ägypten oder der schwelende Konflikt mit dem Iran. Die amerikanische Aussenpolitik ist der Überzeugung, dass man mit einer Lösung des Nahost-Konflikts gleichzeitig den Extremisten in all diesen Konfliktherden den Wind aus den Segeln nehmen kann.

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