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Der Jemen steuert in eine Sackgasse

Sollte die Regierung tatsächlich demissionieren, steht das Land am Rand des Zusammenbruchs. Das ist kaum im Interesse der Huthis.

Von Paul-Anton Krüger, Kairo
Proteste: Huthi-treue Armee- und Polizeioffiziere demonstrieren in Sanaa. (23. Januar 2015)
Proteste: Huthi-treue Armee- und Polizeioffiziere demonstrieren in Sanaa. (23. Januar 2015)
Reuters
Ein Huthi-Kämpfer hält die Stellung auf einem gekaperten Panzer der Armee. (21. Januar 2015)
Ein Huthi-Kämpfer hält die Stellung auf einem gekaperten Panzer der Armee. (21. Januar 2015)
Mohamed al-Sayaghi, Reuters
Ein Huthi-Kämpfer bewacht einen Checkpoint in der Nähe des Präsidentenpalastes in Sanaa. (21. Januar 2015)
Ein Huthi-Kämpfer bewacht einen Checkpoint in der Nähe des Präsidentenpalastes in Sanaa. (21. Januar 2015)
Mohammed Huwais, AFP
Familienmitglieder besuchen einen Jemeniten, der bei den Auseinandersetzungen in Sanaa verletzt wurde. (21. Januar 2015)
Familienmitglieder besuchen einen Jemeniten, der bei den Auseinandersetzungen in Sanaa verletzt wurde. (21. Januar 2015)
Mohammed Huwais, AFP
Huthi-Kämpfer bewachen einen Checkpoint in Sanaa. (21. Januar 2015)
Huthi-Kämpfer bewachen einen Checkpoint in Sanaa. (21. Januar 2015)
Mohammed Huwais, AFP
Huthi-Kämpfer patrouillieren in der Strasse zum Präsidentenpalast mit einem gekaperten Militärfahrzeug. (21. Januar 2015)
Huthi-Kämpfer patrouillieren in der Strasse zum Präsidentenpalast mit einem gekaperten Militärfahrzeug. (21. Januar 2015)
Khaled Abdullah, Reuters
Die Präsidentengarde verlässt den Präsidentenpalast in Zivilkleidung. (21. Januar 2015)
Die Präsidentengarde verlässt den Präsidentenpalast in Zivilkleidung. (21. Januar 2015)
Khaled Abdullah, Reuters
Junger Huthi-Kämpfer bewacht einen Checkpoint in der Nähe des Präsidentenpalastes. (21. Januar 2015)
Junger Huthi-Kämpfer bewacht einen Checkpoint in der Nähe des Präsidentenpalastes. (21. Januar 2015)
Khaled Abdullah, Reuters
Ein Panzertrupp der Armee bewacht den Eingang zum Präsidentenpalast. (21. Januar 2015)
Ein Panzertrupp der Armee bewacht den Eingang zum Präsidentenpalast. (21. Januar 2015)
Mohammed Huwais, AFP
Huthi-Kämpfer patrouillieren in der Strasse zum Präsidentenpalast mit einem Militärfahrzeug. (21. Januar 2015)
Huthi-Kämpfer patrouillieren in der Strasse zum Präsidentenpalast mit einem Militärfahrzeug. (21. Januar 2015)
Khaled Abdullah, Reuters
Ein Huthi-Kämpfer bewacht einen Checkpoint in der Nähe der Präsidentenresidenz in Sanaa. (21. Januar 2015)
Ein Huthi-Kämpfer bewacht einen Checkpoint in der Nähe der Präsidentenresidenz in Sanaa. (21. Januar 2015)
Khaled Abdullah, Reuters
Huthi-Milizen patrouillieren in Armeeuniformen in der Strasse zum Präsidentenpalast. (21. Januar 2015)
Huthi-Milizen patrouillieren in Armeeuniformen in der Strasse zum Präsidentenpalast. (21. Januar 2015)
Hani Mohammed, AP
Sollen laut Augenzeugen den Palast des Präsidenten eingenommen haben: Ein Huthi-Kämpfer in der Nähe der Baracken der Präsidialgarde. (20. Januar 2015)
Sollen laut Augenzeugen den Palast des Präsidenten eingenommen haben: Ein Huthi-Kämpfer in der Nähe der Baracken der Präsidialgarde. (20. Januar 2015)
Khaled Abdullah, Reuters
Letzter Verteidigungsring: Truppen des Präsidenten blockieren eine Brücke zum Präsidialpalast. (20. Januar 2015)
Letzter Verteidigungsring: Truppen des Präsidenten blockieren eine Brücke zum Präsidialpalast. (20. Januar 2015)
Khaled Abdullah, Reuters
Eroberten letztes Jahr Teile des Jemen: Schiitische Huthi-Kämpfer in der Nähe des Präsidentenpalastes in Sanaa. (19. Januar 2015)
Eroberten letztes Jahr Teile des Jemen: Schiitische Huthi-Kämpfer in der Nähe des Präsidentenpalastes in Sanaa. (19. Januar 2015)
Khaled Abdullah
Verteidigen den Präsidenten: Angehörige der Präsidialgarde in einer Strasse in Sanaa. (19. Januar 2014)
Verteidigen den Präsidenten: Angehörige der Präsidialgarde in einer Strasse in Sanaa. (19. Januar 2014)
Khaled Abdullah, Reuters
Reguläre jemenitische Soldaten kontrollieren eine Strasse nahe des Präsidentenpalasts. (19. Januar 2014)
Reguläre jemenitische Soldaten kontrollieren eine Strasse nahe des Präsidentenpalasts. (19. Januar 2014)
Mohammed Huwais, AFP
Die Huthi hatten sich vergangenes Jahr einen Machtkampf mit Präsident Hadi geliefert. Dabei brachten sie Teile des Jemen unter ihre Kontrolle, darunter auch Teile der Hauptstadt Sanaa.
Die Huthi hatten sich vergangenes Jahr einen Machtkampf mit Präsident Hadi geliefert. Dabei brachten sie Teile des Jemen unter ihre Kontrolle, darunter auch Teile der Hauptstadt Sanaa.
Mohammed Huwais, AFP
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Die politische Krise im Jemen hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Über das Twitter-Konto von Informationsministerin Nadia Sakkaf wurde zunächst die Rücktritterklärung von Premierminister Khaled Bahah verbreitet, später hiess es auf dem Kurznachrichtendienst, auch Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi lege sein Amt nieder. Zudem werde das Parlament aufgelöst. Damit stünde das Land am Rande des politischen Zusammenbruchs, weil es keine legitimen staatlichen Institutionen mehr geben würde und Neuwahlen in der momentanen Lage kaum vorstellbar sind. Die arabischen Nachrichtensender Al-Arabiya und Al-Jazeera meldeten die Rücktritte ebenfalls, ohne dass zunächst klar war, ob sie dafür weitere Quellen in der Regierung hatten.

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