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Das Ende der Ära «Bandar Bush»

Einst war er der Darling Washingtons. Vergangene Woche aber musste Prinz Bandar bin Sultan auf amerikanischen Druck als Chef des saudischen Geheimdienstes gehen.

Vorbei mit Liebesbezeigungen aus Washington: Der frühere US-Präsident George W. Bush und der bisherige saudische Botschafter Bandar bin Sultan. (2002)
Vorbei mit Liebesbezeigungen aus Washington: Der frühere US-Präsident George W. Bush und der bisherige saudische Botschafter Bandar bin Sultan. (2002)
Keystone
Kam mit mehreren Staatschefs zusammen: Prinz Bandar bin Sultan mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau im Jahr 2008.
Kam mit mehreren Staatschefs zusammen: Prinz Bandar bin Sultan mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau im Jahr 2008.
Reuters
Die Syrienkrise kostete ihn den Posten des saudischen Geheimdienstchefs: Bandar bin Sultan in Riad. (2007)
Die Syrienkrise kostete ihn den Posten des saudischen Geheimdienstchefs: Bandar bin Sultan in Riad. (2007)
AFP
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Er war mit fünf amerikanischen Präsidenten vertraut und verhandelte mit zehn US-Aussenministern sowie elf Sicherheitsberatern. Überlebensgross geisterte Bandar bin Sultan als saudischer Botschafter 22 Jahre lang durch die Korridore der Macht in Washington, bis er die amerikanische Hauptstadt 2005 verliess und zuerst Vorsitzender des nationalen Sicherheitsrats in Riad und ab 2012 Chef des saudischen Nachrichtendienstes wurde. So verbandelt war der joviale Football-Fan mit dem Bush-Clan, dass ihm der ältere Bush liebevoll den Ehrentitel «Bandar Bush» verlieh.

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