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Das afrikanische Dilemma

Afrika ist ein Markt der Zukunft und wird entsprechend umworben, derzeit gerade von den USA. Gleichzeitig aber droht der Kontinent mancherorts ins Mittelalter zurückzufallen.

US-Präsident Barack Obama im Gespräch mit Takunda Chingonzo, dessen Firma in Simbabwe Gratis-Internet anbietet.
US-Präsident Barack Obama im Gespräch mit Takunda Chingonzo, dessen Firma in Simbabwe Gratis-Internet anbietet.
Keystone

Zwei Ereignisse, die Afrika derzeit in Atem halten, und die nur schwer zu versöhnen sind. In Washington haben sich mehr als 40 Staatschefs des Kontinents eingefunden, um sich von der Supermacht umwerben zu lassen: Die USA befürchten, dass sich der erwachende Erdteil mit seinen mehr als einer Milliarde Konsumenten und den eindrucksvollen Wachstumsraten noch weiter von ihnen abwenden könnte. Gleichzeitig sind alle Augen auf die ungebremste Ausbreitung des Ebola- Virus in Westafrika gerichtet: Eine Seuche, die an den alten, den verdammten, jenen Kontinent der Kriege, Katastrophen und Krankheiten erinnert. Was ist wahr, und auf was haben wir uns einzustellen? Einen aus der Asche steigenden Phönix oder die alte Leier vom Kummerkontinent?

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