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Bombenanschlag in Somalia

Eine Bombe detonierte in der somalischen Stadt Baidoa und riss vor allem Frauen und Kinder, die auf einem Markt einkauften, in den Tod. Hinter der Tat wird die al-Shabaab-Miliz vermutet.

Bei einem Bombenanschlag auf einem Marktplatz in der zentralsomalischen Stadt Baidoa sind heute mindestens zwölf Menschen getötet worden. 30 weitere wurden nach Angaben der Regierung verletzt.

Der Anschlag habe vermutlich einem Transporter der Regierungstruppen gegolten, sein Ziel aber verfehlt, hiess es. Unter den Opfern seien vor allem Marktbesucher. Die meisten Opfer seien Frauen und Kinder, sagte der somalische Abgeordnete Mohammed Ibrahim Habsade.

Anschlag auf Soldaten traf Zivilisten

Hinter der Tat werden Mitglieder der radikal-islamischen al-Shabaab-Miliz vermutet, die die Stadt noch bis Anfang des Jahres unter ihrer Kontrolle hatten.

Erst in diesem Monat war die Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AMISOM) in Baidoa eingerückt. Sie hatte eritreischen Truppen abgelöst, die die al-Shabaab aus der Stadt vertrieben hatten. Obwohl die somalischen Regierungstruppen mit Unterstützung der AMISOM in den vergangenen Monaten Erfolge verbuchen konnten, kontrollieren die Islamisten nach wie vor weite Teile des ostafrikanischen Landes.

SDA/kle

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