Israel unterzeichnet Migrationspakt nicht

Die Liste der westlichen Länder, die darauf verzichten, den Uno-Migrationspakt zu unterzeichnen, wird immer länger.

«Wir sind entschlossen, unsere Grenzen gegen illegale Einwanderer zu schützen», sagt Benjamin Netanyahu.

«Wir sind entschlossen, unsere Grenzen gegen illegale Einwanderer zu schützen», sagt Benjamin Netanyahu.

(Bild: Keystone)

Israel wird den Migrationspakt ebenfalls nicht unterzeichnen. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu habe das Aussenministerium dazu entsprechend angewiesen.

«Wir sind entschlossen, unsere Grenzen gegen illegale Einwanderer zu schützen. Das haben wir getan, und das werden wir auch weiterhin tun», sagte Netanyahu. Israel verfolgt eine restriktive Flüchtlingspolitik. Das Land bemüht sich seit Monaten um die Abschiebung Zehntausender afrikanischer Migranten. Israel hat eine Sperranlage an der Grenze zu Ägypten gebaut.

Zuvor hatten schon die USA, Österreich, Ungarn, Australien, Tschechien, Bulgarien und Estland dem Pakt eine Absage erteilt. In Deutschland kommt vor allem von der AfD laute Kritik. In der Schweiz will der Bundesrat diese Woche über das weitere Vorgehen beim Uno-Migrationspakt entscheiden.

Der Pakt, mit dem die Vereinten Nationen erstmals Grundsätze für den Umgang mit Migranten festlegen, soll bei einem Gipfeltreffen am 10. und 11. Dezember in Marokko unterzeichnet werden

cj/sda

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