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Assad hat noch viele Freunde

Russland, China, Iran, Irak – das Regime von Bashar al-Assad kann nach wie vor auf grosse Unterstützung zählen. Das Blutvergiessen in Syrien dürfte nicht so schnell ein Ende finden.

Nun wird auch die Hauptstadt gestürmt: Panzer der syrischen Armee in Damaskus. (14. Februar 2012)
Nun wird auch die Hauptstadt gestürmt: Panzer der syrischen Armee in Damaskus. (14. Februar 2012)
Keystone
Opposition meldet Anschlag auf Ölpipeline: Schwarzer Rauch über Homs. (15. Februar 2012)
Opposition meldet Anschlag auf Ölpipeline: Schwarzer Rauch über Homs. (15. Februar 2012)
AFP
Haben sich von Assad abgewandt: Deserteure der syrischen Armee schliessen sich in Homs Demonstranten an. (26. Januar 2012)
Haben sich von Assad abgewandt: Deserteure der syrischen Armee schliessen sich in Homs Demonstranten an. (26. Januar 2012)
Reuters
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Seit vergangenem Samstag sollen in Syrien Hunderte Menschen getötet worden sein. Unter den Toten befinden sich laut Angaben von Aktivisten immer mehr Kinder. Trotz diplomatischer Grossoffensive der USA, der EU und der Arabischen Liga reissen die Horrornachrichten aus Syrien nicht ab.

Daran dürfte sich in absehbarer Zeit wenig ändern, ist Robert Fisk sicher. Der Journalist beim britischen «Independent» berichtet seit Jahrzehnten aus dem arabischen Raum. Assad werde nicht verschwinden, schreibt Fisk. «Noch nicht. Wahrscheinlich für eine lange Zeit nicht.» Die Medien seien voller Spekulationen, ob dies Assads «Benghazi-Moment» sei – in Anlehnung an die entscheidenden Momente im Kampf um Libyen –, «aber wenige in der Region verstehen, weshalb wir Westler so falsch liegen können».

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