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Assad greift zur mörderischen «Tulpe»

Die syrische Armee setzt in Homs angeblich die weltweit schwersten Mörser ein. In der syrischen Opposition werden die Rufe nach Bewaffnung lauter – die internationalen Freunde Syriens haben dafür kein Gehör.

Die syrische Armee soll beim Beschuss der Stadt Homs die «Tulpe» einsetzen, einen riesigen Granatwerfer zum Angriff auf verschanzte Ziele. Das meldet zumindest die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Der Mörser aus sowjetisch-russischer Produktion ist der schwerste Werfer, der von Streitkräften weltweit überhaupt eingesetzt wird. Seine 240-mm-Granaten wiegen etwa 130 Kilogramm, fliegen bis zu 10 Kilometer weit, beim Aufschlag explodieren 32 Kilo Sprengstoff.

Das Youtube-Video unten soll angeblich aus Homs stammen und die abgesprengten Leitwerkflügel zeigen, mit denen die Flugbahn von Mörsergranaten stabilisiert wird. Der Grösse nach könnten die Geschosse mit der «Tulpe» auf Homs – und damit auf Zivilisten – abgefeuert worden sein.

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