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Araber sind «wütend» über Fatah und Hamas

Die arabischen Staaten verlieren allmählich die Geduld mit den rivalisierenden Palästinenserfraktionen Fatah und Hamas.

Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Mussa, sagte in Kairo, die Araber seien «wütend» über den inner-palästinensischen Konflikt. Die Wut der Liga richte sich aber ausschliesslich gegen die Politiker und nicht gegen das palästinensische Volk, sagte der Generalsekretär nach einem Aussenministertreffen weiter.

«Ernste Massnahmen» angedroht

Falls die rivalisierenden Fraktionen nicht bald zur Besinnung kämen, sehe sich die Liga gezwungen, «ernste Massnahmen gegen sie zu ergreifen». Die nächste Runde von Versöhnungsgesprächen sei ihre letzte Chance, betonte Mussa, was einige Beobachter als unterschwellige Drohung mit einer Kürzung der Finanzhilfen auffassten.

Der Aussenminister von Saudi-Arabien, Prinz Saud al-Faisal, sagte: «Die Palästinenser trifft die volle Verantwortung. Sie haben der palästinensischen Sache durch ihre internen Kämpfe Schaden zugefügt.»

Die radikal-islamische Hamas hatte im Juni 2007 gewaltsam die Macht im Gazastreifen übernommen. Seither haben verschiedene arabische Staaten versucht, eine Versöhnung zwischen der Hamas und der Fatah-Fraktion von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu erreichen, darunter Ägypten, Saudi-Arabien und der Jemen.

SDA/vin

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