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Anschlag auf US-Militärbasis in Afghanistan

Ein Selbstmordattentäter hat sich vor einem US-Militärstützpunkt in Ostafghanistan in die Luft gesprengt und drei Menschen mit in den Tod gerissen. Die Taliban haben sich zum Anschlag bekannt.

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Mindestens sieben Menschen wurden verletzt: Polizisten tragen die Leiche eines Zivilisten in ein Spital in der Provinz Chost.
Mindestens sieben Menschen wurden verletzt: Polizisten tragen die Leiche eines Zivilisten in ein Spital in der Provinz Chost.
AFP

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine US-Militärbasis im Osten Afghanistans sind nach Behördenangaben mindestens drei Afghanen getötet worden. Weitere sieben Menschen seien bei dem Anschlag auf den Stützpunkt in Chost an der Grenze zu Pakistan verletzt worden, teilte ein Sprecher der Nato-Truppen mit. Soldaten der Isaf-Truppen seien seines Wissens aber nicht unter den Opfern.

Nach Angaben des afghanischen Innenministeriums sprengte sich der Attentäter mit seinem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug vor der Einfahrt des US-Stützpunkts Chapman in die Luft.

Ein Sprecher der Taliban bekannte sich in einer E-Mail zu der Tat. Ziel des Anschlags seien afghanische Polizisten und Angestellte der Amerikaner gewesen, erklärte Sabihullah Mudschahid.

Bei einem ähnlichen Anschlag auf die Basis vor fast genau drei Jahren waren sieben CIA-Agenten und ein jordanischer Verbindungsoffizier getötet worden. Zu dem Anschlag bekannten sich die islamisch-fundamentalistischen Taliban.

(SDA)

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