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«Trump liebt Überraschung, also werden wir ihn unterhalten»

Der Aussenminister des Iran (seit 2013) hat das Atomabkommen massgeblich verhandelt.

Minister Sarif, Sie fordern, die Europäer müssten mehr tun, um das Atomabkommen zu erhalten. Es gibt jetzt Instex, jenen Finanzmechanismus, der europäischen Firmen Handel mit dem Iran erlauben soll. Was verlangen Sie sonst noch?

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Aber der einzig gangbare Weg.

Können Sie das beziffern? Die Ölausfuhren des Iran sind von 2,5 Millionen Barrel pro Tag auf etwas mehr als eine Million zurückgegangen. Ist das auf Dauer genug?

Wie lange wird Ihr Land unter diesen Bedingungen noch im Abkommen bleiben?

Viele Iraner machen die Regierung verantwortlich für 40 Jahre Missmanagement, auch wenn Sie sagen, dass die Sanktionen dazu beitragen.

Die Ausnahmegenehmigungen der USA für Ölkäufe im Iran laufen im Mai aus. Wenn sie nicht erneuert werden, ist das das Ende des Abkommens?

«Der Iran ist sehr stabil, weil wir uns nicht auf externe Kräfte verlassen.»

Als die USA die Sanktionen verhängten, hat die iranische Regierung gesagt, es sei unrealistisch, den Iran vom Ölmarkt auszuschliessen, weil die Kapazitäten fehlten. Ist das jetzt nicht anders, wenn der Iran nur noch eine Million Barrel exportiert?

Welche?

Aber gibt es genug Geschäftspartner ausserhalb Europas?

Sie haben die Krise im Iran wegen der Sanktionen beschrieben. Wie stabil ist das Land noch?

Laut Aussenminister Sarif unterstützt eine überwältigende Mehrheit der iranischen Bevölkerung den Kurs der Regierung. Foto: Keystone

Aber es gibt immer wieder Proteste und Forderungen, die Regierung solle das Geld nicht in Syrien ausgeben, sondern zu Hause, um die Lebensbedingungen zu verbessern.

Die offizielle Rechtfertigung für Irans Präsenz in Syrien ist der Kampf gegen den Terrorismus, und dass die syrische ­Regierung eine Einladung ausgesprochen hat . . .

Der Kampf gegen den Terrorismus geht dem Ende entgegen . . .

Sie waren kürzlich in Sotschi für Beratungen mit Russland und der Türkei über die Lage in Syrien. Ist ein militärisches Vorgehen in Idlib unausweichlich geworden?

Es gibt militärische Zwischenfälle auf den Golanhöhen und einen zunehmend heftigen Schlagabtausch zwischen Israels Streitkräften und iranischen Einheiten in Syrien. Sehen Sie die Gefahr, dass sich daraus ein Krieg entwickelt?

Sehen Sie eine direkte militärische Konfrontation mit Israel heraufziehen?

Gibt es rote Linien, deren Übertretung eine massive Reaktion Ihres Landes zur Folge hätte?

Ist der Status quo auf dem Golan akzeptabel?

Würden Sie es unterstützen, den Status quo dort zu ändern?