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Al-Bashir in China wie Ehrengast behandelt

Roter Teppich für einen Diktator in Peking: Der wegen mutmasslicher Kriegsverbrechen gesuchte sudanesische Präsident Omar al-Bashir ist in China mit allen Ehren empfangen worden.

Staatsempfang: Der sudanesische Diktator Omar al-Bashir schreitet die Ehrengarde in Peking ab. (29. Juni 2011)
Staatsempfang: Der sudanesische Diktator Omar al-Bashir schreitet die Ehrengarde in Peking ab. (29. Juni 2011)
Keystone
Der chinesische Präsident Hu Jintao (links) absolvierte die Zeremonie mit seinem Gast in der grossen Halle des Volkes in Peking.
Der chinesische Präsident Hu Jintao (links) absolvierte die Zeremonie mit seinem Gast in der grossen Halle des Volkes in Peking.
Keystone
Die chinesische Delegation unter Führung von Präsident Hu Jintao (Mitte).
Die chinesische Delegation unter Führung von Präsident Hu Jintao (Mitte).
Keystone
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Der wegen mutmasslicher Kriegsverbrechen gesuchte sudanesische Präsident Omar al-Bashir ist in China wie ein Ehrengast empfangen worden. Präsident Hu Jintao begrüsste al-Bashir heute in der Grossen Halle des Volkes in Peking. Zuvor war für den sudanesischen Präsidenten der rote Teppich ausgerollt worden.

China gilt dem Sudan als wichtiger Handelspartner. So ist Peking insbesondere an den sudanesischen Ölvorkommen interessiert.

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag stellte gegen al-Bashir wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen in der westsudanesischen Konfliktregion Darfur einen Haftbefehl aus. China hat das Rom-Statut zum IStGH nicht unterzeichnet.

dapd/rub

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