Zwölf Tote durch US-Drohne in Pakistan

Im Nordwesten des Landes sind mindestens zwölf Menschen durch einen Luftangriff gestorben – darunter offenbar auch Frauen und Kinder.

Unter den Opfern sind fünf Aufständische, wie mehrere Vertreter aus pakistanischen Sicherheitskreisen am Montag bestätigten. Berichte über sieben getötete Zivilisten, nämlich vier Frauen und drei Kinder, würden geprüft, hiess es weiter. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete unter Berufung auf den pakistanischen Geheimdienst, 13 Aufständische und sieben Zivilisten seien getötet worden.

Eine amerikanische Drohne hatte laut den Sicherheitskreisen drei Raketen auf ein von Aufständischen genutztes Haus nahe der Stadt Miranshah in der Stammesregion Nord-Waziristan abgefeuert. Erst am Samstag waren nach pakistanischen Angaben bei einem US- Drohnenangriff in der Region mindestens vier mutmassliche Aufständische getötet worden.

Die USA stufen die an Afghanistan grenzenden pakistanischen Stammesgebiete als bedeutenden Stützpunkt des Terrornetzwerkes al-Qaida ein. Seit August 2008 starben bei mehr als 110 Drohnenangriffen in der Region fast 1000 Menschen, darunter hochrangige Aufständische. Die US-Armee bestätigt Drohnenangriffe in der Regel nicht, allerdings fliegt nur sie in der Region derartige Angriffe.

raa/sda

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