125 Frauen binnen zehn Tagen im Südsudan vergewaltigt

Einige der Opfer seien jünger als zehn oder älter als 65 Jahre gewesen, teilte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen mit.

Frauen vor einem UN-Flüchtlingslager im Sèdsudan. (Archiv)

Frauen vor einem UN-Flüchtlingslager im Sèdsudan. (Archiv)

(Bild: Keystone Justin Lynch)

Im Südsudan sind nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen (MSF) in den vergangenen Tagen 125 Frauen und Mädchen vergewaltigt worden. Auch Schwangere seien vergewaltigt worden.

Die Gewalttaten ereigneten sich demnach in der nördlichen Stadt Bentiu, wo internationale Hilfsorganisationen die notleidende Bevölkerung mit Essen versorgen. Viele Frauen seien auch geschlagen und ausgeraubt worden.

Der Südsudan hatte im Sommer 2011 seine Unabhängigkeit vom Sudan erklärt. Im Dezember 2013 begann ein Bürgerkrieg, in dessen Verlauf 380'000 Menschen getötet und vier Millionen Einwohner in die Flucht getrieben wurden. Der Konflikt war geprägt von schwersten Menschenrechtsverletzungen und führte zu einer der grössten humanitären Krisen weltweit.

nag/sda

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