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Kamerun dementiert Freilassung französischer Geiseln

Verwirrung um die entführten Geiseln in Kamerun: Zunächst vermeldete ein Armeeoffizier, die vier Kinder und drei erwachsenen Franzosen seien in Sicherheit. Die Behörden wissen indes von nichts.

Der Familie geht es gut: Polizisten in der Region, in der die Franzosen entführt wurden, im Norden von Kamerun.
Der Familie geht es gut: Polizisten in der Region, in der die Franzosen entführt wurden, im Norden von Kamerun.
AFP

Der Informationsminister Kameruns hat Berichte über eine Freilassung der am Dienstag entführten französischen Familie dementiert. «Das ist ein verrücktes Gerücht», sagte Issa Tchiroma Bakary heute in Yaoundé. Wären die Geiseln frei, hätte die kamerunische Regierung dies bereits der französischen Regierung mitgeteilt.

Zuvor hatte ein ranghoher Offizier der kamerunischen Armee der Nachrichtenagentur AFP gesagt, die Geiseln seien im Norden Nigerias verlassen in einem Haus aufgefunden worden. Der Familie mit vier Kindern gehe es gut. Der beigeordnete französische Minister für Veteranen, Kader Arif, der zunächst in der Nationalversammlung die Freilassung der Geiseln verkündet hatte, relativierte seine Aussage kurze Zeit später.

Es gebe derzeit «keine offizielle Bestätigung» der Freilassung. Er habe seine Informationen aus der Presse bezogen. Das französische Aussenministerium erklärte, die Freilassung könne «nicht bestätigt» werden. Ein Sprecher des Ministeriums warnte vor der Verbreitung von «verfrühten Informationen».

AFP/mrs

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