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Wo die DDR ihre Bürger terrorisierte

Ein beklemmender Rundgang durch das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen in Berlin.

Sicht auf das Gefängnisareal. Das Gebiet war zu DDR-Zeiten militärischer Sperrbezirk und auf keiner Landkarte eingezeichnet.
Sicht auf das Gefängnisareal. Das Gebiet war zu DDR-Zeiten militärischer Sperrbezirk und auf keiner Landkarte eingezeichnet.
Gedenkstätte Hohenschönhausen
Blick in eine Einzelzelle: Der alte Trakt des Untersuchungsgefängnisses war bis in die 50er-Jahre in Betrieb.
Blick in eine Einzelzelle: Der alte Trakt des Untersuchungsgefängnisses war bis in die 50er-Jahre in Betrieb.
Gedenkstätte Hohenschönhausen
Cliewe Juritza (zweiter von links) ist einer der Zeitzeugen, die Besucher durch das Gelände führen.
Cliewe Juritza (zweiter von links) ist einer der Zeitzeugen, die Besucher durch das Gelände führen.
Anatol Heib
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In Berlin können Besucher überall DDR-Geschichte erleben. Das Stasi-Museum zeigt, wie akribisch die Schnüffler von Erich Mielke ihre Bürger bespitzelten, der Checkpoint Charlie erzählt die Geschichte der getrennten Stadt, und im DDR-Museum wird der Alltag im sozialistischen Staat beleuchtet. Besonders beeindruckend ist jedoch der Besuch in Berlin-Hohenschönhausen, wo das einstige zentrale Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit steht. Bis 1989 wurden dort vor allem Regimekritiker und Ausreisewillige inhaftiert. Heute ist es eine Gedenkstätte. Grosse Teile der Gebäude und Einrichtung sind fast unversehrt erhalten geblieben. So wird ein sehr authentisches und zugleich beklemmendes Bild des menschenverachtenden Haftregimes in der DDR vermittelt, wo Kritiker systematisch terrorisiert wurden.

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