Zum Hauptinhalt springen

«Wir haben Angst, gerade weil es derzeit ruhig ist»

In der Emilia-Romagna bemühen sich die Menschen um Normalität, obwohl ein Ende der Beben nicht absehbar ist.

Rettung aus den Trümmern: Ein Mann hilft einem eingeklemmten jungen Fuchs. (2. Juni 2012)
Rettung aus den Trümmern: Ein Mann hilft einem eingeklemmten jungen Fuchs. (2. Juni 2012)
Reuters
Bange Momente: Ein Polizist hilft während des Erdbebens einer Frau und ihrem Baby.  (29. Mai 2012)
Bange Momente: Ein Polizist hilft während des Erdbebens einer Frau und ihrem Baby. (29. Mai 2012)
Keystone
Drei Tote in San Felice: Die Fabrikarbeiter trauern um ihre Kollegen. (29. Mai 2012)
Drei Tote in San Felice: Die Fabrikarbeiter trauern um ihre Kollegen. (29. Mai 2012)
Keystone
1 / 15

Wer in diesen Tagen in die Emilia-Romagna fährt, tut dies mit einem mulmigen Gefühl. Denn seit zwei Tagen bebt die Erde, immer wieder werden Erschütterungen registriert. Die Poebene zwischen Ferrara und Modena will nicht zur Ruhe kommen. Mit einem mulmigen Gefühl ist an diesem Mittwochabend auch ein älteres Schweizer Ehepaar unterwegs. «Das ist schon sehr beunruhigend», sagt die Frau auf der Zugreise von Mailand nach Rimini, wo sie mit ihrem Mann Verwandte besuchen möchte. «Aber die Angst, die verdrängt man einfach. Und man hofft, dass nichts Schlimmes passiert.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.