Zum Hauptinhalt springen

Wenn der schwarze Hund kam, schrieb er

Boris Johnson, der englisch-konservative Star, hat ein neues Buch über Churchill verfasst. Berührend. Glänzend.

Winston Churchill: Keiner schrieb so viel – wenige so gut.
Winston Churchill: Keiner schrieb so viel – wenige so gut.
Keystone

Nach einem langen Tag, den er vielleicht im Parlament oder im Büro verbracht hatte, pflegte Winston Churchill, der grosse britische Staatsmann, etwa um neun Uhr abends das Dinner einzunehmen. Das Mahl war üppig, für Kontinentaleuropäer womöglich ungeniessbar, da die englische Küche damals wirklich noch englisch war. Nie durften Champagner, Wein und Brandy fehlen. Wasser trank Churchill aus Prinzip keines. Um etwa zehn Uhr hob er die Tafel auf, um sich jetzt dem zweiten Teil seines Tagwerkes zu widmen: Dem Schreiben, was bis in die frühen Morgenstunden dauern konnte. Statt Schlaf zu suchen, den er häufig nicht fand, schrieb er – und er schrieb so viel und so schnell, als hinge davon sein Leben ab.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.