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Wegen einer Zigarette erstochen

Ein junger Mann wurde in Paris ermordet – weil er dem Täter keine Zigarette geben wollte.

Streit um einen Glimmstängel: In Paris wurde ein Mann erstochen, weil er einem Schnorrer die Zigarette verweigerte.
Streit um einen Glimmstängel: In Paris wurde ein Mann erstochen, weil er einem Schnorrer die Zigarette verweigerte.
Keystone

Weil er keine Zigarette abgeben wollte, ist in Paris ein junger Mann erstochen worden. Der 31-Jährige hatte nachts mit zwei Freunden auf einer Bank gesessen, als ein Fremder kam und die Männer anschnorrte.

Nachdem das Trio dem Unbekannten die Zigarette verweigert hatte, verschwand dieser. Kurz darauf kam er mit zwei Freunden zurück und begann einen Streit, berichtete die Tageszeitung «Libération».

Täter stellte sich freiwillig

Der 31-Jährige versuchte zu fliehen. Ohne Vorwarnung zückte der Täter daraufhin ein Messer und stach seinem Opfer in den Rücken. Es starb wenig später im Spital.

Der Täter stellte sich am nächsten Morgen freiwillig der Polizei. Er und ein 17-jähriger Begleiter kamen in Polizeigewahrsam. 2006 war in Frankreich ein 25-Jähriger zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er einen jungen Mann wegen einer Zigarette mit fünf Messerstichen umgebracht hatte.

SDA/cra

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