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Warum der Schläger von Berlin frei ist

Ein 18-Jähriger traktiert einen Mann brutal, stellt sich, legt ein Geständnis ab und darf den Polizeiposten verlassen. Warum er weniger hart angepackt wird als die jungen Zürcher, die in München wüteten.

«Der Gerichtsentscheid ist für mich nicht nachvollziehbar», wettert ein CDU-Politiker im «Berliner Kurier». Was er meint ist die Haftverschonung, welche der 18-jährige mutmassliche Haupttäter der brutalen Prügelattacke vom Samstag in der Berliner U-Bahnstation Friedrichstrasse erhielt.

Torben B. hatte einen 29-jährigen Mann bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen und getreten. Das Opfer erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Videobilder der brutalen Attacke, die von Sicherheitskameras aufgenommen wurden, sind inzwischen im Internet aufgetaucht. Sie lösten in der deutschen Öffentlichkeit Entsetzen aus.

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